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<title>Habsburger Unterlippe</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Habsburger Unterlippe</span></h1>
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<p>Als <b>Habsburger Unterlippe</b> (oder <i>Habsburger Lippe</i>) bezeichnet man die stark ausgeprägte erbliche Überentwicklung des Unterkiefers (<a href="Progenie" title="Progenie">echte Progenie</a>)<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Zahnfehlstellung#Angle-Klasse_III" title="Zahnfehlstellung">Zahnfehlstellung der Klasse III</a>, die bei den <a href="Habsburg" title="Habsburg">Habsburgern</a> der <a href="Fr%C3%BChe_Neuzeit" title="Frühe Neuzeit">Frühen Neuzeit</a> verbreitet war. Sie bildete einen Teil des charakteristischen <i>Habsburger Gesichtes</i>.
</p><p>Mitglieder der Habsburger besaßen über Jahrhunderte die extrem ausgeprägten Unterkiefer. Gerald D. Hart schließt aus einer Durchsicht von Abbildungen der Habsburger auf Münzen und Porträts, dass diese Kieferfehlstellung mindestens von 1440 bis 1705 Teil des dominanten Familienerbguts war.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die meisten <a href="Pal%C3%A4opathologie" title="Paläopathologie">paläopathologischen</a> Untersuchungen beschränkten sich auf solche Auswertungen der Physiognomie nach künstlerischen Darstellungen, die für die Habsburger über lange Zeiträume in ungewöhnlich großer Zahl vorhanden sind. In zwei Analysen wurden Skelette auf anatomische Auffälligkeiten untersucht.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hintergrund">Hintergrund</h2></div>
<p>Über den Ursprung gibt es mehrere Hypothesen. Einige sahen bereits bei <a href="Rudolf_I._(HRR)" title="Rudolf I. (HRR)">Rudolf von Habsburg</a> (1218–1291) eine schwach ausgeprägte Habsburger Unterlippe, was nicht nachzuweisen ist und eine legendenhaft motivierte Behauptung sein dürfte. Nach weiteren Vermutungen stammt die stark ausgeprägte Unterlippe von <a href="Johanna_von_Pfirt" title="Johanna von Pfirt">Johanna von Pfirt</a> (1300–1351), der Gattin von <a href="Albrecht_II._(%C3%96sterreich)" title="Albrecht II. (Österreich)">Albrecht II. von Österreich</a> (1298–1358). Bildnisse, die als einigermaßen authentisch betrachtet werden können, haben sich allerdings erst ab dem 15. Jahrhundert erhalten, wobei die Meinungen auseinandergehen, bei wem die Mutation erstmals auftrat. Einige sehen sie bereits bei <a href="Albrecht_II._(HRR)" title="Albrecht II. (HRR)">Albrecht II.</a> (1391–1439) vorhanden, bei dessen zeitgenössischen Abbildungen sie allerdings – wenn überhaupt – nur vage erkennbar ist. Seine Grablege, die <a href="Basilika_von_Sz%C3%A9kesfeh%C3%A9rv%C3%A1r" title="Basilika von Székesfehérvár">Basilika von Székesfehérvár</a>, wurde 1601 im <a href="Langer_T%C3%BCrkenkrieg" title="Langer Türkenkrieg">Langen Türkenkrieg</a> zerstört; deshalb ist ein Nachweis nicht mehr möglich.
</p><p>Eine weitere These führt die Unterlippe auf <a href="Cimburgis_von_Masowien" title="Cimburgis von Masowien">Cimburgis von Masowien</a> zurück, die Gattin des Herzogs <a href="Ernst_der_Eiserne" title="Ernst der Eiserne">Ernst des Eisernen</a>. Auch diese These kann nicht eindeutig belegt werden.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei deren Sohn Kaiser <a href="Friedrich_III._(HRR)" title="Friedrich III. (HRR)">Friedrich III.</a> (1415–1493) tritt die Unterlippe klar hervor, ebenso bei seiner Schwester <a href="Katharina_von_%C3%96sterreich_(1420%E2%80%931493)" title="Katharina von Österreich (1420–1493)">Katharina</a> und seinem Sohn <a href="Maximilian_I._(HRR)" title="Maximilian I. (HRR)">Maximilian I.</a> Sie verstärkte sich dann durch innerfamiliäre Eheschließungen über viele Generationen. Extrem ausgeprägt war die Progenie beim letzten spanischen Habsburgerherrscher <a href="Karl_II._(Spanien)" title="Karl II. (Spanien)">Karl II.</a> (1661–1700), von dessen acht Urgroßeltern sechs gebürtige Habsburger waren und die siebte eine Wittelsbacherin, deren Mutter eine Habsburgerin war. Das Merkmal, das bereits bei seinem Vater und Großvater prominent zu erkennen war, wurde so stark, dass Karl II. als entstellt galt und Schwierigkeiten hatte, zu sprechen und zu kauen.
</p>
<p>Das jahrhundertelange Weitertragen dieser Erbkrankheit innerhalb der Familie wird auf die starke <a href="Dynastie" title="Dynastie">dynastische</a> <a href="Endogamie" title="Endogamie">Endogamie</a> zurückgeführt, die während der Koexistenz der beiden Linien der Habsburger, der <a href="Stammliste_der_Habsburger#Casa_de_Austria_(Spanische_Linie)" title="Stammliste der Habsburger">spanischen</a> und der <a href="Stammliste_der_Habsburger#Haus_Habsburg-Österreich_(Österreichische_Linie)" title="Stammliste der Habsburger">österreichischen</a>, zwischen 1516 und 1700 zu sehr häufigen <a href="Verwandtenheirat" title="Verwandtenheirat">Eheschließungen naher Verwandter</a> führte <i>(siehe <a href="Ahnenverlust" title="Ahnenverlust">Ahnenverlust</a>, <a href="Inzucht_beim_Menschen" title="Inzucht beim Menschen">Inzucht beim Menschen</a>, <a href="Stammliste_der_Habsburger" title="Stammliste der Habsburger">Stammliste der Habsburger</a>)</i>. Daraus hat <a href="Hans-Joachim_Neumann" title="Hans-Joachim Neumann">Hans-Joachim Neumann</a> geschlossen, dass es sich um einen <a href="Autosomal-dominanter_Erbgang" class="mw-redirect" title="Autosomal-dominanter Erbgang">autosomal-dominanten Erbgang</a> handelte.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts war das Merkmal als Charakteristikum der Familie bekannt, damals in Verbindung mit einer <a href="H%C3%B6ckernase" title="Höckernase">Höckernase</a>, wie sie bei <a href="Maximilian_I._(HRR)" title="Maximilian I. (HRR)">Maximilian I.</a> (1459–1519) zu sehen war. Bisweilen trat auch ein langes Kinn hinzu. Bei Maximilians Enkeln <a href="Karl_V._(HRR)" title="Karl V. (HRR)">Karl V.</a> und <a href="Ferdinand_I._(HRR)" title="Ferdinand I. (HRR)">Ferdinand I.</a>, den Begründern der spanischen und der österreichischen Linie des Hauses Habsburg, war die Unterlippe bereits stark ausgeprägt. Noch am Ende des 17. Jahrhunderts bescheinigte <a href="Liselotte_von_der_Pfalz" title="Liselotte von der Pfalz">Liselotte von der Pfalz</a> ihrem Schwiegersohn <a href="Leopold_(Lothringen)" class="mw-redirect" title="Leopold (Lothringen)">Leopold von Lothringen</a>, Sohn einer Habsburgerin, „ein österreichisch Maul“.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Spätzeit gesellten sich zur vorgeschobenen Unterlippe auch etwas schrägstehende Augen mit leicht herabhängenden Unterlidern <i>(<a href="Bernhardiner" title="Bernhardiner">Bernhardiner</a>-Augen)</i>, etwa bei <a href="Rudolf_II._(HRR)" title="Rudolf II. (HRR)">Rudolf II.</a>, <a href="Ferdinand_II._(HRR)" title="Ferdinand II. (HRR)">Ferdinand II.</a> oder <a href="Philipp_IV._(Spanien)" title="Philipp IV. (Spanien)">Philipp IV. (Spanien)</a>. Dessen Sohn, der durch extreme Progenie entstellte <a href="Karl_II._(Spanien)" title="Karl II. (Spanien)">Karl II. (Spanien)</a>, war nicht nur körperlich, sondern auch geistig <a href="Degeneration" title="Degeneration">degeneriert</a> und faktisch regierungsunfähig sowie <a href="Zeugungsunf%C3%A4higkeit" class="mw-redirect" title="Zeugungsunfähigkeit">zeugungsunfähig</a>; als letzter spanischer Habsburger starb er im Jahr 1700. Damit endeten auch die Querheiraten zwischen beiden Linien. Bei seinen zeitgleichen Wiener Cousins <a href="Joseph_I._(HRR)" title="Joseph I. (HRR)">Joseph I.</a> und <a href="Karl_VI._(HRR)" title="Karl VI. (HRR)">Karl VI.</a> war die Unterlippe schon etwas schwächer ausgebildet, im Gegensatz zu ihrem Vater <a href="Leopold_I._(HRR)" title="Leopold I. (HRR)">Leopold I.</a>; doch war ihre Mutter auch keine Habsburgerin, sondern brachte als Tochter eines Pfälzer Wittelsbachers und einer hessischen Landgräfin frische <a href="Gen" title="Gen">Gene</a> aus protestantischem <a href="Hochadel" class="mw-redirect" title="Hochadel">Hochadel</a> in die Habsburger Familie. Karl VI. ehelichte eine Prinzessin aus der Braunschweiger Linie des <a href="Welfen" title="Welfen">Welfenhauses</a>. So fand die Mutation wohl durch <a href="Gendrift" title="Gendrift">Gendrift</a> ihr Ende. Mit ihm starben 1740 auch die österreichischen Habsburger im <a href="Mannesstamm" class="mw-redirect" title="Mannesstamm">Mannesstamm</a> aus. Bei seiner Tochter und Erbin <a href="Maria_Theresia" title="Maria Theresia">Maria Theresia</a> war das Merkmal schon nicht mehr zu sehen, ebenso trat es bei dem von ihr und ihrem Mann <a href="Franz_I._Stephan_(HRR)" title="Franz I. Stephan (HRR)">Franz I. Stephan von Lothringen</a> begründeten Haus <a href="Habsburg-Lothringen" title="Habsburg-Lothringen">Habsburg-Lothringen</a> nicht mehr dominant auf. Nur bei vereinzelten Nachfahren (wie etwa <a href="Peter_II._(Brasilien)" title="Peter II. (Brasilien)">Peter II. von Brasilien</a>, † 1891) konnte die Progenie sich auch etliche Generationen später nochmals „<a href="Mendelsche_Regeln" title="Mendelsche Regeln">durchmendeln</a>“.
</p><p>Die Forschung zu diesem Thema hat eine lange Tradition und hatte ihre Hochzeit gemeinsam mit den <a href="Rassentheorie" title="Rassentheorie">Rassentheorien</a> und den <a href="Populationsgenetik" title="Populationsgenetik">Vererbungslehren</a> des ausgehenden 19. und anfangenden 20. Jahrhunderts. So schrieb Victor Haecker 1911, „[i]n allen biologischen Werken, in denen von der Vererbung beim Menschen die Rede ist“, werde „die Habsburger Unterlippe als körperliches Merkmal angeführt, welches mit besonderer Zähigkeit durch zahlreiche Generationen hindurch übertragen worden ist“.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Insbesondere der <a href="Rassismus" title="Rassismus">Rassismus</a> in der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a> bereitete den Boden für einige Publikationen zum Thema. Der Kunsthistoriker <a href="Heinz_Ladendorf" title="Heinz Ladendorf">Heinz Ladendorf</a> urteilte über Wilhelm Strohmayers 1937 erschienene umfassende Monographie <i>Die Vererbung des Habsburger Familientypus. Eine erbphysiognomische Betrachtung auf genealogischer Grundlage</i>, das Werk zeige sich „den neuen Anforderungen [des NS-Regimes] an die wissenschaftliche Arbeit in besonderem Maße zugänglich“ als einen der „Versuche, die Rassenkunde und Sippenkunde durch die Bildkunde zu fördern“.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bilder">Bilder</h2></div>
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<div class="gallerytext">Kardinal <a href="Leopoldo_de%E2%80%99_Medici" title="Leopoldo de’ Medici">Leopoldo de’ Medici</a></div>
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<div class="gallerytext"><a href="Leopold_(Lothringen)" class="mw-redirect" title="Leopold (Lothringen)">Leopold von Lothringen</a></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Gerald D. Hart: <i>The Habsburg jaw.</i> In: <i>Canadian Medical Association journal.</i> Band 104, Nummer 7, April 1971, S. 601–603, <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/4927696?dopt=Abstract">PMID 4927696</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1930988/">PMC 1930988</a> (freier Volltext).</li>
<li>Gerald P. Hodge: <i>A Medical History of the Spanish Habsburgs. As Traced in Portraits.</i> In: <i><a href="Journal_of_the_American_Medical_Association" title="Journal of the American Medical Association">Journal of the American Medical Association</a>.</i> Bd. 238, 1977, S. 1169–1174.</li>
<li><a href="Hans-Joachim_Neumann" title="Hans-Joachim Neumann">Hans-Joachim Neumann</a>: <i>Über den Ursprung des Habsburger Familientypus.</i> In: <i><a href="Sudhoffs_Archiv" title="Sudhoffs Archiv">Sudhoffs Archiv</a>.</i> Bd. 70, 1986, S. 77–83, <a href="JSTOR" title="JSTOR">JSTOR</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jstor.org/stable/20777033">20777033</a>.</li>
<li>G. Wolff, T. F. Wienker, H. Sander: <i>On the Genetics of Mandibular Prognathism. Analysis of Large European Noble Families.</i> In: <i><a href="Journal_of_Medical_Genetics" title="Journal of Medical Genetics">Journal of Medical Genetics</a>.</i> Bd. 30, 1993, S. 112–116.</li>
<li>Zachary S. Peacock, Katherine P. Klein, John B. Mulliken, Leonard B. Kaban: <i>The Habsburg Jaw – Re-examined.</i> In: <i>American Journal of Medical Genetics.</i> Teil A. Bd. 164, 2014, Nr. 9, S. 2263–2269 (<a href="https://doi.org/10.1002/ajmg.a.36639" class="extiw external" title="doi:10.1002/ajmg.a.36639">doi:10.1002/ajmg.a.36639</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Belege">Belege</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Die genaue <a href="Pal%C3%A4opathologie" title="Paläopathologie">paläopathologische</a> Diagnose ist nicht unumstritten, zuletzt dazu Zachary S. Peacock, Katherine P. Klein, John B. Mulliken, Leonard B. Kaban: <i>The Habsburg Jaw – Re-examined.</i> In: <i>American Journal of Medical Genetics.</i> Teil A. Band 164, 2014, Nr. 9, S. 2263–2269 (<a href="https://doi.org/10.1002/ajmg.a.36639" class="extiw external" title="doi:10.1002/ajmg.a.36639">doi:10.1002/ajmg.a.36639</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerald D. Hart: <i>The Habsburg jaw.</i> In: <i>Canadian Medical Association journal.</i> Band 104, Nummer 7, April 1971, S. 601–603, <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/4927696?dopt=Abstract">PMID 4927696</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1930988/">PMC 1930988</a> (freier Volltext).</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Für vier in Prag bestattete Habsburger (negativer Befund): E. Vicek, Z. Smahel: <i>Contribution to the origin of progeny in middle European Habsburgs. Skeletal roentgencephalometric analysis of the Habsburgs buried in Prague.</i> In: <i>Acta chirurgiae plasticae.</i> Band 39, 1997, Nr. 2, S. 39–47 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/publication/13926182_Contribution_to_the_origin_of_progeny_in_middle_European_Habsburgs_skeletal_roentgencephalometric_analysis_of_the_Habsburgs_buried_in_Prague">Abstract</a>); für <a href="Johanna_von_%C3%96sterreich" title="Johanna von Österreich">Johanna von Österreich</a> (positiver Befund): Donatella Lippi, Felicita Pierleoni, Lorenzo Franchi: <i>Retrognathic maxilla in “Habsburg jaw”. Skeletofacial analysis of Joanna of Austria (1547–1578).</i> In: <i>Angle Orthodontist.</i> Band 82, 2012, Nr. 3, S. 387–395, hier S. 388 (<a href="https://doi.org/10.2319/072111-461.1" class="extiw external" title="doi:10.2319/072111-461.1">doi:10.2319/072111-461.1</a>); Stefano Colagrande, Natale Villari, Felicita Pierleoni, Domizia Weber, Gino Fornaciari, Donatella Lippi: <i>Teeth of the Renaissance: Apaleopathological and historic-medical study on the jaws of the Medici Family.</i> In: <i>Journal of Forensic Radiology and Imaging.</i> Band 1, 2013, S. 193–200, hier S. 194 (<a href="https://doi.org/10.1016/j.jofri.2013.07.004" class="extiw external" title="doi:10.1016/j.jofri.2013.07.004">doi:10.1016/j.jofri.2013.07.004</a>). Die Särge in der Wiener <a href="Kaisergruft" title="Kaisergruft">Kapuzinergruft</a> sowie im Pantheon der spanischen Könige im <a href="Real_Sitio_de_San_Lorenzo_de_El_Escorial" title="Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial">Escorial</a> wurden hingegen aus Gründen der <a href="Totenruhe" class="mw-redirect" title="Totenruhe">Totenruhe</a> nicht geöffnet.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Monika Schellmann: <i>Zur Geschichte von Herzog Ernst des Eisernen (1386/1402-1424)</i>. Dissertation (ungedruckt), Universität Wien, 1966, besonders S. 243f.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Das postuliert Neumann für die Zeit seit dem 13. Jahrhundert: <i>Über den Ursprung des Habsburger Familientypus.</i> In: <i><a href="Sudhoffs_Archiv" title="Sudhoffs Archiv">Sudhoffs Archiv</a>.</i> Band 70, 1986, S. 77–83. Die Erbgut-Hypothese wurde allerdings auch bestritten, siehe E. M. Thompson, R. M. Winter: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://jmg.bmj.com/content/25/12/838.full.pdf"><i>Another Family with the ‘Habsburg Jaw’.</i></a> In: <i><a href="Journal_of_Medical_Genetics" title="Journal of Medical Genetics">Journal of Medical Genetics</a>.</i> Band 25, 1988, S. 838–842, hier S. 839.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/habsburger-inzucht-formte-das-gesicht-der-beruehmten-koenigsfamilie-a-1299245.html"><i>Inzucht formte das Gesicht der berühmten Königsfamilie.</i></a> Spiegel Online, Dez. 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Dirk Van der Cruysse: <i>Madame sein ist ein ellendes Handwerck. Liselotte von der Pfalz. Eine deutsche Prinzessin am Hof des Sonnenkönigs.</i> Aus dem Französischen von Inge Leipold. 7. Auflage. Piper, München 2001, ISBN 3-492-22141-6.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Victor Haecker: <i>Der Familientypus der Habsburger.</i> In: <i>Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre.</i> Band 6, 1911, Nr. 1/2, S. 61–89, hier <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/zeitschriftfri06berl#page/n67/mode/2up">S. 61</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Heinz_Ladendorf" title="Heinz Ladendorf">Heinz Ladendorf</a>: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20210724211248/http://telota.bbaw.de/exist/servlet/JDG/scripts/browse.xql?year=1937&ref=JRE136"><i>§ 6. Historische Bildkunde.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 24. Juli 2021 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i><a href="Jahresberichte_f%C3%BCr_deutsche_Geschichte" title="Jahresberichte für deutsche Geschichte">Jahresberichte für deutsche Geschichte</a>.</i> Band 13, 1937. Er bezieht sich auf Wilhelm Stromhmayer: <i>Die Vererbung des Habsburger Familientypus. Eine erbphysiognomische Betrachtung auf genealogischer Grundlage</i> (= <i><a href="Nova_Acta_Leopoldina" class="mw-redirect" title="Nova Acta Leopoldina">Nova Acta Leopoldina</a>.</i> Neue Folge. Band 29). Deutsche Akademie der Naturforscher, Halle 1937.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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